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Weihnachtsbrief 2013

Das Feuer in uns

 

Die kalte Jahreszeit hat begonnen, überall rauchen Kamine, wir brauchen Wärme, um uns wohl zu fühlen, um gesund zu bleiben und Geborgenheit zu empfinden. All diejenigen, die mit Holz heizen, wissen was zu tun ist, um das Feuer anzuzünden und am Brennen zu halten. Wissen wir alle auch, was zu tun ist um unser inneres Feuer immer wieder zu entfachen und zu einer wohltuenden Quelle der Wärme und Geborgenheit für uns selbst und für Andere werden zu lassen. Wie oft sind wir nachlässig mit kleinsten, notwendigen Lebensbedingungen für eine saubere, wärmende Flamme in uns? Vergleichen wir einmal in aller Stille, nur für uns, wo wir unachtsam sind und es nahezu unmöglich machen, die Lebenskraft, die Freude und die Flamme der Liebe aufrecht zu erhalten:

 

Wir brauchen einen guten Ofen, der für die große Hitze geschaffen ist. -  Wie gut kenne ich meinen Körper und weiß, was ich ihm zumuten darf?

 

Die entzündeten Flamme brauchen genügend Raum und Sauerstoff, um sich entfalten zu können. Nur so profitiert ihre Umgebung von der Wärme. - Achte ich auf meinen Freiraum, damit ich mich entfalten kann? Gebe ich meinem inneren Licht, meiner Liebe, alles, was sie braucht, um wachsen zu können?

 

Inventar des Raumes, in dem der Ofen sich befinden, braucht ausreichend Abstand, um nicht in sich selbst vernichtende Flammen aufzugehen. - Achte ich auf die Privatsphäre meiner Mitmenschen?

 

Es sollte gutes, trockenes Holz sein, das wir verbrennen. Das bedeutet, wir brauchen einen Holzlieferanten unseres Vertrauens. - Woher beziehe ich meine Nahrung, die körperliche und die geistige? Kenne ich die Quelle? Bin ich dankbar dafür, dass sie mir die Energie und Liebe zur Verfügung stellt, die ich brauche?

 

Das gelieferte Holz muss trocken gelagert werden. - Wie gehe ich mit all den naturgegebenen Ressourcen in mir und um mich um? Wo gebe ich ihnen Raum zur Entfaltung?

 

Gebrauchte, behandelte Teile verschmutzen unseren Ofen, die Rohre und die Luft. Zwar haben wir primär ein warmes Zimmer, doch die Folgen der ungeeigneten Fremdstoffe werden wir früher oder später erleben. - Konzentriere ich mich auf das "gute Holz" in meinem Leben oder lasse ich meinen Lebensweg oft "verschmutzen" von zu starker Fremdeinwirkung, um schneller zum Ergebnis zu gelangen?

 

Wir brauchen schnell brennbare Stücke Anmachholz, eine scharfe Axt und die angemessene Kraft in einem bestimmten Winkel, um grobe Holzstücke zu zerkleinern.  -  Weiß ich, wie ich mein inneres Feuer entfachen kann? Was brauche ich dazu und wie gehe ich es an?

 

Wir brauchen Achtsamkeit, damit die Flamme nicht erlischt. - Bin ich stets mit einem Teil meines Bewusstseins in mir, gleichwohl, was um mich herum vorgeht?

 

Ist die Flamme doch einmal erloschen, legen wir ein neues Stück Holz in die Glut, sorgen für ausreichend Luftzufuhr, damit sie sich wieder neu entzünden kann. - Erkenne ich rechtzeitig, wenn meine Ressourcen sich leeren? Was tue ich, um sie  wieder anzureichern?

 

Ein Holzstück, das hohl gebrannt ist, weil es zu lange an derselben Stelle lag und nicht mehr in direkter Berührung mit der Glut ist, drehen wir um und legen es mit seiner flachen Seite mitten auf die Glut. - Was tue ich, um nicht in Starre zu verfallen und dort "hohl zu brennen"? Schaffe ich mir ausreichend Veränderung, verschiedene Perspektiven in meinem Leben, um immer wieder neu mit der Glut des Lebens in Berührung zu kommen?

 

Beliebig lang können wir diese Liste fortsetzen und wer motiviert ist, die oben genannten Fragen in der weihnachtlichen Stille für sich zu beantworten, wird unwillkürlich die eine oder andere Flamme in sich zum Leuchten bringen. Irgendwann wird daraus das große Feuer. Jeder, der zum ersten Mal Feuer macht, braucht einen, der ihm sagt, wie es geht. So einer war Jesus, dessen Geburt wir heute feiern. Ja, für uns scheint es lange her. Aber 'Alles, was ist' kennt weder Zeit, noch Raum. So gesehen geschieht sie gerade jetzt, die Geburt der Liebe in unserem Leben. Fragen wir doch die Liebe selbst, wie es geht.

 

Frohe Weihnachten wünscht Euch/Ihnen von Herzen,

 

©Claudia M. Struwe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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