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Kann man Weihnachten verpassen?

Kann man Weihnachten verpassen?

 

Die Antwort auf diese Frage hatte ich, bevor ich sie mir stellte.

 

Letzte Nacht noch, als ich mit Lusy draußen war und darauf wartete, dass sie sich daran erinnert, warum sie in den Garten

wollte, dachte ich: ‚Merkwürdig hell, diese Nacht.’ Ich brauchte keine Taschenlampe. ‚Passt zu Weihnachten...ist ja bald.’

Lusys Gedächtnis ließ sich Zeit, also konnte ich mich diesem wunderschönen, geheimnisvollen nächtlichen Firmament widmen, unter dem ich stand. Die Stille des Waldes bildete einen fast surrealistischen Gegensatz zur Gesprächigkeit des Firmaments. Es schien tatsächlich, als verkünde jeder helle Punkt dort oben, dass ein ganz besonderes Ereignis bevorstand.

 

Heute morgen bombardierte mich meine Tochter Clara via Whats App mit Fragen.

Wann wir uns treffen, wer was mitbringt, wann wir vor dem Weihnachtsfest mit den Hunden die Runde machten. ‚Naja’, dachte ich, ‚sie will halt immer alles genau wissen. Aber wir haben doch noch zwei Tage Zeit....’ Da Clara auffallend ausdauernd auf Antworten bestand, kam mir langsam ein leiser Verdacht. Ich traute mich nicht einmal einen Blick auf den Kalender zu riskieren. Deshalb fragte ich sie lieber. ‚Sag mal, ist Weihnachten schon morgen?’ Ein schlichtes ‚Ja, Muddi!’ mit einem angefügten Smiley ließ mich lachen und erschrecken zugleich. Ok. Ich hätte also um ein Haar Weihnachten verpasst! Hätte ich?

 

Die vergangenen Wochen hatten sich für mich sehr arbeitsintensiv gestaltet. Das bedeutet, dass ich Tag und Nacht mit Tieren verbunden war, die sich in schmerzhaften, das Leben beendende oder sorgenvollen Prozessen befanden und mit ihnen ihre Menschen. Ja, ich hatte schon ein paar Geschenke für meine Familie besorgt. Jedoch konnte ich dabei, wie immer, den alljährlichen Stadttrubel meiden.

 

Die Verbindung mit den Seelen der Tiere gelingt mir nur mit der mir gewohnten Intensität, wenn ich Raum und Zeit vergesse, bzw. mir bewusst mache, dass es das im Grunde gar nicht gibt. Also war es für mich ein Einfaches, zu denken, wir hätten immer noch Dienstag. Irgendwie war mein Bewusstsein an diesem Tag hängengeblieben. An dem Tag, an dem ich lange Zeit an der Wasserquelle verbrachte – auch ein Ort, an dem ich die Nähe der Schöpfung intensiv erlebe – um uns für die Feiertage mit frischem Trinkwasser zu versorgen.

 

Es beschämte mich nun, dass ich Weihnachten schier verpennt hätte. Aber – geht das denn wirklich? Auch wenn ich im Wald wohne und vom Stadttrubel nichts mitbekomme. Auch wenn hier noch wirkliche Dunkelheit herrscht und die Stille der Natur mir erlaubt, in meinem Inneren immer wieder still zu werden. Auch wenn ich durch mein Dasein für andere Lebewesen die Zeit vergessen habe. Könnte ich Weihnachten wirklich vergessen? Habe ich die Geburt dieses Menschen, den wir an diesem Fest feiern, nicht immer in mir, in meinem Herzen? Weil ich im Wald wohne, weil die Dunkelheit mir den Wert des inneren Lichtes zeigt, weil ich die Wirklichkeit der Stille liebe - weil für mich all dies das Wesen dieses heiligen Kindes enthält, habe ich Weihnachten nicht verpassen können. Weil täglich Liebe, Glaube, Hoffnung neu geboren wird.

 

Dass ich das Fest ‚Weihnachten’ nicht verpasse, freut mich natürlich. Dankbar bin ich meinen Kindern, dass sie stillschweigend die Organisation übernommen haben, nachdem es ihnen wohl bewusster war als mir, dass ich durch meine mentalen und medialen Aktivitäten der letzten Tage etwas die Ausrichtung auf festliche Vorbereitungen verloren hatte. So wurde wieder einmal für mich gesorgt. So wird für uns alle gesorgt, die wir uns den Glauben an das Gute, an die Liebe und an die Erlösung bewahren. Auch wenn wir das ein oder andere ‚Fest’ des Lebens verpassen oder nicht mitfeiern können, aus welchem Grund auch immer. Wir sind getragen in jeder Situation durch Menschen, durch Tiere, durch das Firmament und durch das Sein, das all das für uns erschaffen hat.

 

In diesem Sinne wünsche ich allen Menschen und Tieren ein gesegnetes Weihnachtsfest

 

Herzlichst,

 

Claudia Maria Struwe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Struwe, Claudia Maria
Ein Buch für Tierfreunde
ISBN 978-3-7392-1696-6
Hardcover 224 Seiten
€ 19,99 incl. Mwst

Vortrag 01.Juli 2017

Energetischer Schutz für Menschen und Tiere in Heil- und Lehrberufen. 

 

 

 

 

Wochenendseminare 2017:

 

11./12.März: Basisseminar TMK

 

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03./04.Juni: Auflösung von Traumata und Ängsten bei Haustieren

 

08./09.Juli: Energetisches Handeln und heilsames Denken beim Haustier

 

 

 

 

 

 

 

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