Tier - Mensch - Kommunikation Tiefgreifend Mental Konstruktiv
Tier - Mensch - Kommunikation                Tiefgreifend      Mental      Konstruktiv

Tiere - liebevolle Seelen

Wie geht es Ihnen, wenn Sie verliebt sind? Können Sie sich erinnern, sich das Gefühl hervorrufen? Erinnern Sie sich, dass Sie die Art Ihres Partners, Ihrer Partnerin teilweise übernehmen? Manche Gewohnheiten sind auch zu Ihren geworden und es ist ein Leichtes, die Welt ab und zu durch die Brille Ihres, Ihrer Liebsten zu sehen. Nicht anders ist es mit unserer Tierwelt. Tiere lieben bedingungslos und fühlen klare, konsequente Zuneigung. Der Verstand steht ihnen nicht im Wege, sie stehen kompromisslos zu ihrem Fühlen. Das macht es uns leicht, Zugang zu ihnen zu finden, indem wir uns auf dieses Lieben ebenso bedingungslos einlassen und es erwidern. Doch bitte tun Sie dies niemals zum Eigennutz und ohne Achtung eines anderen Wesens, ob Tier oder Mensch. Dringen Sie niemals in die Seele eines Lebewesens ein, ohne diese vorher zu fragen, das entbehrt jeglicher Ethik und Achtung. So wie mancher Mensch sein Verhalten nicht ändern, sein Leiden nicht genommen haben möchte, so kann auch ein Tier an gewohnten Verhaltensweisen oder Schmerzen festhalten wollen. Dies haben wir zu respektieren.

Von Mensch zu Mensch können wir, wenn wir dies wollen, auch rein mental kommunizieren, ohne jegliche emotionale Beteiligung. Dies funktioniert niemals bei einem Tier. Tiere öffnen sich ausnahmslos über die emotionale Ebene, ob Reptil, Insekt, Fisch oder Wirbeltier. Wenn wir uns auf die emotionale Ebene einlassen, gibt es kein Schützen, da gibt es nur die reine Liebe, wodurch wir auch ihre Schmerzen, ihre Trauer, ihre Angst, ihre Erinnerungen in uns hinein lassen. Wundern Sie sich deshalb nicht, wenn es Ihnen fast die Brust zerreißt vor Kummer oder es laufen Ihnen unvermittelt Tränen über die Wangen. Es sind die Tränen des misshandelten oder traurigen Tieres, mit dem Sie gerade kommunizieren. Weinen Sie. Lassen Sie die Tränen zu. Irgendwann wird der Tränenfluss enden und das Tier, mit dem Sie gesprochen, bzw. gefühlt haben, ist um ein paar Zentner Kummer leichter, weil es teilen durfte.

 

 

Sehe ich ein überfahrenes Tier, nehme ich es auf und bin mit meiner ganzen Aufmerksamkeit in dem Tierkörper. Verunglückte Tiere, seien es wilde oder häusliche, haben einen Schock erlitten. Solange sie am Unfallort liegen und sich niemand ihrer annimmt, erleben sie immer wieder dieselbe Unfallsituation. Ihre Seele kann nicht gehen. Diesen Zustand erlebe ich, während ich mit dem Tier in Verbindung bin, stets als Starre, begleitet von Angst, Unsicherheit, bodenlose Unsicherheit. Wie anders fühlt sich dieser Zustand an, als der, den ich erleben darf, wenn ich ein Tier auf den Abschied vorbereiten darf. Deshalb gehe ich, wenn ich die Starre, den Schrecken und die Schmerzen, die das Tier während des Unfalles erlitten hat, an mir selbst erfahren habe, in den Zustand der bedingungslosen, Liebe. Mitleid hat hier keinen Platz, das würde der Tierseele ein negatives Gefühl vermitteln. Stattdessen sende ich ihr die Wärme und Gnade, die ich in einer solchen Situation vom Schöpfergeist empfangen und über meine Liebe aus dem Herzen weiter geben darf. Nach einem individuell verschiedenen Zeitraum verändert sich das Gefühl, das die Tierseele sendet. Sie wird ruhiger, die Bilder des Unfalles verändern sich und in manchen Fällen sehe ich, wie ein feiner, heller Lichtschimmer den Tierkörper verlässt. Manchmal sehe ich, wie  sie abgeholt werden von reiferen Seelen menschlicher Gestalt oder einer weit entwickelten Tierseele. Wenn der Prozess, welcher auch immer sich mir da zeigte, abgeschlossen ist, lege ich die Körper in's weiche Grün.  

 

Wer mit Tieren aufrichtig kommuniziert, ist nicht selten gefordert, sofern es sich um Haustiere handelt oder auch Tiere aus landwirtschaftlicher "Haltung", sich mit ihren Menschen auseinander zu setzen. Sicher können wir den Tieren, wenn wir dies wollen, einen Teil ihrer Schmerzen, ihrer Pein kurzfristig abnehmen mit dem Ergebnis, dass wir erschöpft sind und uns dann mühsam erholen müssen, wie auch die Tiere sich von einer Kommunikation mit uns Menschen erst erholen müssen, da sie durch so viele Gedanken einen Weg zu unserem Herzen zu bahnen versuchen. Zusätzlich macht es Sinn, uns der Menschen anzunehmen, in deren Obhut die Tiere sich befinden, auf der Basis einer gesunden Mischung aus Liebe, Ratio und Überzeugungsfähigkeit. Dies kann uns wiederum ausschließlich dann gelingen, wenn wir selbst ausreichend reflektiert sind, unsere eigenen Baustellen kennen und immer wieder bearbeiten. Nicht selten rutschen sogenannte Tierkommunikatoren in ein egobetontes Interpretieren tierlicher Lebewesen, indem sie ihr eigenes Bild von der jeweiligen Tierart und/oder ihre selbsterlebten Unfähigkeiten auf das Tier projizieren. Das ist nicht nur Verleumdung des Tieres, sondern seelische Ausbeutung, Missbrauch. Um dies zu vermeiden, sage ich mir selbst immer wieder, nicht mein Wille, sondern allein das, was sein soll, geschehe. Ich darf Brücke sein. Nicht mehr, nicht weniger.

 

Liebe LeserInnen, ich wünsche es unseren Tieren, angefangen von der Schnecke, die unseren Weg kreuzt und unachtsam zertrampelt wird, bis hin zum elend verendenden Rind, das die Qualen im Transporter nicht überlebt, dass wir Menschen die Seelen der Tiere anerkennen, achten und schützen mögen. Wie viel schöner und reicher kann unser Aller Leben dadurch werden. Wir Menschen haben für unser Handeln und Denken unsere eigene Verantwortung. Die Tierwelt aber ist angewiesen auf uns, ist uns der Schöpfung anvertraut. So dürfen wir aus dieser Verantwortung heraus die Samen der Liebe säen und immer wieder neu ernten. So erleben wir unaufhörlich die Gnade aus Gottes unerschöpflichem Atem.

 

Entscheiden Sie sich für den Mut, sich auf das Leben einzulassen, wie es uns alle füreinander bereichert, statt zu schimpfen, zu klagen und die Verantwortung an die Welt, die Politik, die Anderen abzuwälzen. Fangen wir bei uns an.

 

 

©Herzlichst,

 

Claudia Maria Struwe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

SIMON'S LIFE

Struwe, Claudia Maria
Ein Buch für Tierfreunde
ISBN 978-3-7392-1696-6
Hardcover 224 Seiten
€ 19,99 incl. Mwst

Vortrag 01.Juli 2017

Energetischer Schutz für Menschen und Tiere in Heil- und Lehrberufen. 

 

 

 

 

Wochenendseminare 2017:

 

11./12.März: Basisseminar TMK

 

06./07.Mai: TMK mit Ihrem Tier über Ihr Krafttier

 

03./04.Juni: Auflösung von Traumata und Ängsten bei Haustieren

 

08./09.Juli: Energetisches Handeln und heilsames Denken beim Haustier

 

 

 

 

 

 

 

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